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Mario Adorf

Mario Adorf

Geboren am Montag, 8. September 1930
Geboren in Zürich, Schweiz

Adorf ist eigentlich kein Schauspieler, sondern Boxer, der bei 178 Zentimetern kompakter Sinnlichkeit gut und gerne 95 Kilo auf die Waage bringt. Dazu ein Gesicht, das er verdient: entschlossen kantiges Kinn und volle Lippen. Eine steile Kerbe auf der Stirn von den vielen grimmigen Grimassen. Eine Nase, die nach sechs Jahren Preisboxen in die Breite ging und schmale Augen, die spöttisch bis auf den Grund der Seele sehen. "Was soll ich bloß spielen mit diesem Gesicht?", fragte er sich als Anfänger. Mario langte eben gern mal zu, um sich durchzusetzen.
Er wurde in Rom gezeugt, in Zürich geboren. in der Eifel aufgezogen. Seine Mutter Alice, Elsässerin und von Beruf Röntgenassistentin, war von einem längeren Italien-Abstecher mit dem dunkellockigen Knaben unter dem Arm zurückgekehrt, und ließ sich in Mayen/Eifel nieder, dem einzigen Ort, wo sie Verwandte hatte. Seinen Vater, ein römischer Arzt, hat er in seinem ganzen Leben nur einmal gesehen. Zehn fast sprachlose Minuten lang, heißt es. Adorf wollte ihn um Geld für sein Studium bitten, damit er in den Nachkriegs-Semesterferien nicht mehr auf dem Bau als Maurer und Zementmischer arbeiten müsse. Doch Vater und Sohn konnten sich nur mühsam unterhalten: Der eine sprach nur Italienisch, Mario damals nur Deutsch.

Sein halbherziges Germanistik- und Philosophiestudium brachte er nicht zu Ende. Eines aber wusste er ziemlich genau: Er wollte Lehrer werden, Einsichten vermitteln, erziehen. Denn seine eigene Erziehung, sagte er einmal, habe Spuren und Kerben hinterlassen, die er nicht mehr tilgen könne. Zum Beispiel seine Abneigung gegen die Moral der Religion. "Ich bin zum Teil in einem katholischen Waisenhaus aufgewachsen, und aus diesen Erfahrungen heraus finde ich es furchtbar, welche Doktrin die Kirche aufstellt. Ich bin antireligiös und antipolitisch, ich glaube nicht an Machtspiele und nicht an einen persönlichen Gott."

Über die Studentenbühne kam Mario Adorf dann zur Schauspielerei. Erste Statisten-Rollen und Regieassistenz am Schauspielhaus Zürich. Von 1953 bis 1955 Otto-Falckenbergschule in München. Von 1955 bis 1962 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, dort erlebte er den prägenden Einfluss durch den Schauspieler Friedrich Domin und vor allem durch den Regisseur Fritz Kortner. 1954 debütierte er in "08/15" und erntete drei Jahre später den Bundesfilmpreis für "Nachts, wenn der Teufel kam" (1957). Fortan war der klobige Mann aus der deutschen Filmszene nicht mehr wegzudenken.

Als Ende der Fünfzigerjahre in Deutschland das Kinosterben beginnt und dem eine drastische Einschränkung der Filmproduktion folgt, geht Adorf, wie viele deutsche Schauspieler, nach Hollywood. Er erlebt hier nicht nur die negativen Ausmaße des kommerziellen Filmgeschäfts, sondern bleibt durch seine Rolle in Sam Peckinpahs Western "Sierra Charriba" (1964) auf den Typ des Mexikaners festgelegt. (Quelle:prisma-online.de)
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