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Was ist eine Manie?
Eine Manie ist biologisch begründbar. Die Manie tritt meist im Sinne einer manisch-depressiven Erkrankung mit unregelmäßig sich abwechselnden manischen und depressiven Phasen auf. Dabei handelt es sich um ein biologisch begründbares Gemütsleiden. Es kann in Einzelfällen oder in abgeschwächter Form auch durch äußerliche Einwirkungen ausgelöst werden (z. B. Vergiftungszustände, Tumoren oder Entzündungen des Gehirns, bestimmte Medikamente oder Rauschdrogen usw.). Die Manie gilt als Gegenstück zur Depression. Die Stimmung ist gehoben bis übermütig und regelrecht glückselig. Der Maniker kann aber auch unverfroren, rechthaberisch, gereizt, ja aggressiv sein. Maniker sind leicht ablenkbar ("von Thema zu Thema"), witzig, schlagfertig, manchmal aber auch verworren wirkend. Sie sind laut, lebhaft, rastlos, voller Wagemut und Vielgeschäftigkeit. Schon früh fallen Rede- und Schreibdrang, Kaufrausch (!), Reisewut und Kontaktgier, insbesondere ständiges Telefonieren auf. Sie neigen zu unpassenden Vertraulichkeiten Prahlereien, gesellschaftlichen "Ausrutschern", Schwindeleien und wirken aufdringlich, herausfordernd, distanzlos, unverschämt und mitunter sexuell enthemmt.
Die gesellschaftlichen und sozialen Folgen sind oft schwerwiegend. Körperlich sind sie "in prächtiger Verfassung". Kleidung, Schmuck, das ganze Auftreten kann exzentrisch ausfallen. Die gesellschaftlichen, familiären und finanziellen Konsequenzen sind meist folgenschwer: Die sogenannten Erfindungen, Verbesserungen, weltanschaulichen, theologischen oder politischen Erneuerungen mögen meist noch harmlos ausgehen. Anders liegen die Dinge bei mehr oder weniger gewagten finanziellen Unternehmungen (vom erwähnten Kaufrausch über kostspielige Feste bis zu Unternehmensgründungen), bei Auseinandersetzungen mit Verwandten, Bekannten, Vorgesetzten, Behörden usw. Am Schluss drohen nicht selten Trennung, Scheidung, Versetzung, Entlassung, Schulden - und ein ruinierter Ruf.
Behandlung ist meistens unproblematisch. Die Behandlung einer Manie ist kein Problem, z. B. mit Neuroleptika und Lithiumsalzen/Carbamazepin. Meist kommt sie aber nicht zustande, weil der Patient keinerlei Krankheitseinsicht hat. Darin liegt die Tragik dieses Leidens, das von den Betroffenen so lange nicht als solches erkannt bzw. akzeptiert wird, bis es zu spät ist.
(Quelle:medizinfo.de)
Die gesellschaftlichen und sozialen Folgen sind oft schwerwiegend. Körperlich sind sie "in prächtiger Verfassung". Kleidung, Schmuck, das ganze Auftreten kann exzentrisch ausfallen. Die gesellschaftlichen, familiären und finanziellen Konsequenzen sind meist folgenschwer: Die sogenannten Erfindungen, Verbesserungen, weltanschaulichen, theologischen oder politischen Erneuerungen mögen meist noch harmlos ausgehen. Anders liegen die Dinge bei mehr oder weniger gewagten finanziellen Unternehmungen (vom erwähnten Kaufrausch über kostspielige Feste bis zu Unternehmensgründungen), bei Auseinandersetzungen mit Verwandten, Bekannten, Vorgesetzten, Behörden usw. Am Schluss drohen nicht selten Trennung, Scheidung, Versetzung, Entlassung, Schulden - und ein ruinierter Ruf.
Behandlung ist meistens unproblematisch. Die Behandlung einer Manie ist kein Problem, z. B. mit Neuroleptika und Lithiumsalzen/Carbamazepin. Meist kommt sie aber nicht zustande, weil der Patient keinerlei Krankheitseinsicht hat. Darin liegt die Tragik dieses Leidens, das von den Betroffenen so lange nicht als solches erkannt bzw. akzeptiert wird, bis es zu spät ist.
(Quelle:medizinfo.de)
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